Schwulenaffäre 1983: Als ein Bundesminister „Strichjungen“ verhörte - News Summed Up

Schwulenaffäre 1983: Als ein Bundesminister „Strichjungen“ verhörte


September 1983 kam der höchste für Sicherheitsfragen im Ministerium zuständige Offizier, ein Brigadegeneral, zu Wörner und bat zunächst um ein dringliches Gespräch unter vier Augen. Weitere Ermittlungen seien aktuell unmöglich, um den Informanten zu schützen und die „hochkriminelle“ Szene nicht aufzuscheuchen. Ein entfernt ähnelnder WachmannStorkmanns Aufsatz zeigt, dass Manfred Wörner den Kern der Angelegenheit sofort erkannt hatte. Und tatsächlich erinnerte der weitere Verlauf der Kießling-Affäre in einigem an die Fritsch-Affäre: Die Vorwürfe erwiesen sich als unhaltbar – „der Günter von der Bundeswehr“ war ein dem General entfernt ähnelnder ziviler Wachmann. Ein Bundesminister verhörte Strichjungen – tiefer ist ein Regierungsmitglied der Bundesrepublik in offizieller Funktion vermutlich nie gefallen.


Source: Die Welt February 02, 2018 11:02 UTC



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