Ein Herz klebt an einem Wohnwagen von Sexarbeiter*innen Foto: dpa | Rolf VennenberndSeit dieser Woche gibt es in der von der Schwulenberatung Berlin betriebenen Unterkunft für queere Geflüchtete in Treptow 20 Plätze für trans* Sexarbeiter*innen, die akut von Obdachlosigkeit bedroht sind. Damit reagiert das Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) auf wiederholte Berichte über die prekäre Lage von Sexarbeiter*innen in der Hauptstadt. Dadurch sind viele dieser Sexarbeiter*innen akut von Obdachlosigkeit bedroht. Oft scheuen sich trans* Sexarbeiter*innen aus Angst vor Diskriminierung und Gewalt, klassische Anlaufstellen bei Wohnungslosigkeit aufzusuchen. Als Reaktion auf einen Lagebericht des queeren Stadtmagazins »Siegessäule« machte seine Einrichtung dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten Ende Januar den Vorschlag, die queere Flüchtlingsunterkunft für trans* Sexarbeiter*innen zu öffnen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind.
Source: Neues Deutschland February 11, 2021 17:15 UTC