Erst die Dieselkrise, jetzt die konjunkturelle Abkühlung in der Automobilindustrie: Mahle zieht Konsequenzen und weitet seinen Sparkurs aus - und das kostet auch Arbeitsplätze. AnzeigeStuttgart (dpa/lsw) - Angesichts der eher mauen Erwartungen für 2019 macht der Autozulieferer Mahle ernst mit seinem angekündigten Sparkurs. Bis Ende des kommenden Jahres sollen an den Stuttgarter Standorten des Unternehmens rund 380 von 4300 Stellen gestrichen werden, wie Mahle-Chef Jörg Stratmann am Montag ankündigte. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben - zumindest bis Ende dieses Jahres sind sie im Zuge einer Beschäftigungssicherung allerdings auch ohnehin ausgeschlossen. Vor allem ein zuletzt schwächelnder Markt in China, sinkende Marktanteile beim Diesel und die weltweite Unsicherheit durch schwelende Handelskonflikte machen dem Autozulieferer zu schaffen.
Source: Die Welt May 13, 2019 09:45 UTC