„Man kann vor Sprache und den Wirkungsweisen von Sprache auch Angst haben“, stellte Martin Grötschel, der Präsident der Akademie, in seiner Begrüßungsansprache fest. Ich kenn sie doch, die Macht der Sprache“, skandierte kurz darauf der virtuos-sprachgewaltige Berliner Slampoet Bas Böttcher. „Es gibt Formen der Sprache, die alles andere als harmlos sind, die sogar die Vorbereitungsrhetorik für das Umbringen von Menschen bilden.“Ist das feinere Florett erlaubt? Da erlebte sie Sprache als eine Waffe, die den anderen gehörte, die feindlich besetzt war. Die Kontrolle über die eigenen Daten erfordert allerdings große Selbstdisziplin, die die wenigsten bislang aufbringen, gab Woelk zu bedenken.
Source: Der Tagesspiegel January 21, 2018 16:07 UTC