Die Entscheidung des britischen Verkehrsministers Grant Shapps für den 3,2 Kilometer langen Tunnel sei ungesetzlich, urteilte ein Gericht in London am Freitag. Die Pläne hatten den Status von Stonehenge als Welterbestätte bedroht. Der Richter betonte, dass Minister Shapps bei seiner Entscheidung keine Alternativen berücksichtigt habe, um eine Lösung im Einklang mit der Welterbekonvention zu finden. In einem Bericht hatten Beamte vor ständigen, unumkehrbaren Schäden an dem Monument gewarnt, Shapps hatte dennoch das insgesamt 1,7 Milliarden Pfund (2 Mrd. Euro) teure Umbauprojekt unterstützt, das die Fahrzeit zwischen London und dem Südwesten verkürzen und den Verkehr in der Gegend entzerren soll.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung July 30, 2021 16:30 UTC