Vom Protest werde man sich aber deswegen nicht abhalten lassen, erklärte Luca Samlidis, Sprecher von FFF Bonn, im Gespräch mit jW. Den Klimaschützern geht es vor allem darum, dass die Subventionen für die Landwirtschaft an ökologische und soziale Bedingungen geknüpft werden. Das müsse sich ändern, wenn die EU ihre eigenen ökologischen Ziele ernst nimmt, so Samlidis. 2002 wurde erstmals »das Ziel formuliert, den ökologischen Landbau bis 2010 auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche auszudehnen«, heißt es in der Greenpeace-Studie. Mit den Subventionen des Ökolandbaus sieht es ähnlich aus: Im Jahr 2018 flossen rund 344 Millionen Euro an entsprechende Betriebe.
Source: Junge Welt October 20, 2020 17:26 UTC