Die Entscheidungen der Politik während der Pandemie haben das Kindeswohl nicht vorrangig berücksichtigt, zeigt eine Studie. AnzeigeIn der Corona-Krise sind in Deutschland elementare Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen verletzt worden. Das ist das Fazit einer Studie, die der Magdeburger Professor für Kinderpolitik, Michael Klundt, für die Fraktion der Linkspartei im Bundestag erstellt hat. „Für die Kinderarmutsforschung sollte festgehalten werden, dass auch Kinderarmut als eine politisch (mit) zu verantwortende Kindeswohlgefährdung und Kinderrechtsverletzung zu bezeichnen ist“, schreibt Klundt. AnzeigeNorbert Müller, Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik der Linksfraktion, meint mit Blick auf die Studie: „Im Ausnahmezustand regieren, noch mehr als sonst, die Interessen der Stärkeren.
Source: Die Welt June 13, 2020 22:07 UTC