Direkt aus dem dpa-NewskanalWiesbaden (dpa) - Die Verdienste der deutschen Tarifbeschäftigten sind im zweiten Quartal nicht in den Himmel gewachsen. Die Flaute ist aber leicht verkraftbar, weil im beobachteten Zeitraum auch die Verbraucherpreise nur um 0,1 Prozent gestiegen sind. Nicht zuletzt darauf stützt sich die Wachstumsprognose der Bundesbank von 1,7 Prozent für dieses und 1,4 Prozent für das kommende Jahr. Ein wichtiger Grund für die eher geringe Steigerung der Tariflöhne im zweiten Quartal 2016 ist zudem der Terminkalender. Die stärksten Anstiege waren im Handel (+3,3 Prozent), im Gastgewerbe (+2,0 Prozent) sowie bei sonstigen Dienstleistungen (+2,2 Prozent) zu beobachten.
Source: Suddeutsche Zeitung August 29, 2016 07:41 UTC