Das Management von Thyssenkrupp und Arbeitnehmervertreter haben beschlossen: Bei der geplanten Stellenkürzung sollen betriebsbedingte Kündigungen weitgehend vermieden werden. Zuvor hatte der Konzern bekanntgegeben, dass er seine Stahlsparte doch nicht mit dem Konkurrenten Tata zusammenlegt und dass Thyssenkrupp nicht aufgespalten wird. Der geplante Abbau von 6000 Arbeitsplätzen beim kriselnden Mischkonzern Thyssenkrupp soll nach einer Vereinbarung zwischen dem Vorstand, der IG Metall und dem Betriebsrat weitgehend ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden. "Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden und sind nur in Ausnahmefällen möglich", sagte der stellvertretende Aufsichtsratschef und IG Metall-Sekretär Markus Grolms am Samstag. Er pocht darauf, dass beim Umbau von Thyssenkrupp erzielte Einnahmen in den Konzern fließen.
Source: Suddeutsche Zeitung May 12, 2019 07:52 UTC