Kaum betritt er die Bühne im feuchtheißen Astra, reißt Damon Albarn wie entrückt die Arme in die Höhe. Und obwohl der stets jugendlich wirkende 51-Jährige einen quasselstrippigen Abend erwischt, hält er sich sonst zurück mit politischen Statements. Anschließend kommt, ebenfalls in korrekter Reihenfolge, das elf Jahre zuvor erschienene Debüt „The Good, The Bad & The Queen“ zur Aufführung. Nur schleicht sich insbesondere bei Albarn manchmal fast zu viel schelmischer Unernst in die Performance. Albarn wirft Arme und Beine zum Veitstanz hoch.
Source: Der Tagesspiegel June 03, 2019 14:32 UTC