Damit unterstützt er US-Präsident Donald Trump, der erbost ist über Twitter, weil erstmals zwei seiner Tweets mit einem Warnhinweis versehen worden waren. Die Plakatierung seiner Äußerungen als unwahr durch ein neutrales Unternehmen wie Twitter muss von ihm, zumal in Wahlkampfzeiten, als unlautere Einmischung empfunden werden. Twitter, Facebook und Co sind private Unternehmen, die keiner staatlichen Aufsicht unterliegen. Wenn Mitarbeiter von Twitter und Facebook solche Fragen beantworten, bleibt die Suche nach der Wahrheit auf der Strecke. Lieber ein Trump, der Lügen verbreitet, als demokratisch nicht legitimierte Instanzen, die über Wahrheit und Lüge autoritär befinden.
Source: Der Tagesspiegel May 28, 2020 14:03 UTC