Wie in Schulz' Twitter-Post heißt es auch da: "Frauen erhalten im Durchschnitt 21 Prozent weniger Lohn als Männer." Die Lücke ist jedoch wesentlich geringer, als es die von Schulz genannten 21 Prozent suggerieren. FazitDie von Schulz und der SPD genutzte Zahl von 21 Prozent ist nicht falsch - allerdings beschreibt sie nur einen sehr grob gefassten Durchschnitt. Die SPD geht darauf in ihrem Wahlprogramm ein und will frühzeitig bei Jugendlichen für Berufe werben, "die nicht den hergebrachten Geschlechterklischees entsprechen". Hätte Schulz auf die wirkliche Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau aufmerksam machen wollen, hätte er nicht die 21 Prozent geißeln sollen.
Source: Suddeutsche Zeitung August 23, 2017 17:26 UTC