Die biometrische Gesichtserkennung wird seit langem eingesetzt, um eine Person zu identifizieren oder zu authentifizieren, also um festzustellen, dass es sich um die richtige Person handelt. Je größer die Datenbank ist, mit der die Gesichter abgeglichen werden, desto langsamer und fehleranfälliger arbeitet jedoch das Verfahren. Selbst mit bester Technik ist es also noch nicht möglich, Personen auf Videoaufnahmen mit absoluter Sicherheit zu identifizieren. Ebenso ist auch der Vergleich eines Digitalfotos, das am Flughafen während der Sicherheitskontrolle geschossen wird, mit dem im Reisepass hinterlegten schon üblich. Mit seinem „Next Generation Identification System“ gelänge es der Behörde, mit hoher Wahrscheinlichkeit, einen Täter zu finden, wenn dessen Bild in der Datenbank vorhanden ist.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung August 24, 2017 14:29 UTC