Weniger Fleisch, weniger Lebensmittelabfälle, weniger Verpackungen: Geht es nach den Vorstellungen einiger Politiker, müssten viele Verbraucher ihre Essgewohnheiten drastisch umstellen. Für die Menüs der Mitarbeiter müssen sich die Betreiber nämlich an keinerlei verpflichtende Vorgaben halten, etwa für regionale Produkte oder Biofleisch. Dafür gibt es vor allem eines in den Großküchen des Bundes: viel Fleisch und Fisch, durchschnittlich in zwei von drei Gerichten der Behördenmensen. Im vergangenen Jahr haben die vom Bund betriebenen Kantinen deshalb mindestens 406 Tonnen Fleisch und mehr als 60 Tonnen Fisch beschafft. Laut Umweltverbänden landen jedes Jahr rund 18 Millionen Tonnen Essen im Müll.
Source: Der Tagesspiegel October 08, 2019 16:36 UTC