Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 95,9 Milliarden Euro nach China exportiert. Dabei blieb das Geschäft mit einem minimalen Rückgang von 0,1 Prozent nahezu auf dem Vorjahresniveau (USA: minus 12,5 Prozent). Die Importe aus China nahmen im vergangenen Jahr sogar um 5,6 Prozent zu, auf 116,3 Milliarden Euro. Die positive Entwicklung in der Coronakrise basiert in großem Umfang auf staatlichen Ausgaben, etwa für den Ausbau der Infrastruktur. Dahinter steht der Wandel von einer kapitalintensiven Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft mit - wie im Westen - geringerem Bedarf an Maschinen und Anlagen sowie einem geringeren Produktivitätswachstum.
Source: Neues Deutschland March 03, 2021 20:26 UTC