Die steigende Zahl der Vermögenden in der Volksrepublik und die wachsende Mittelschicht suchen nach Anlagezielen. Doch vor Ort sind die Preise in den Himmel gestiegen. „Wir beobachten seit längerem, dass Chinesen auf dem deutschen Wohnungsmarkt sehr aktiv sind“, sagt Sven Carstensen, Frankfurter Niederlassungsleiter beim Immobilienspezialisten Bulwiengesa. Tendenz steigend: „2022 werden 76 Prozent der chinesischen Stadtbevölkerung der Mittelschicht zuzurechnen sein, das sind mehr als 550 Millionen Menschen“, sagt Geschäftsführer Carsten Heinrich. Der zielt ohnehin oft auf solvente Käufer und wenig auf Normalverdiener, stellt die Beratungsfirma EY fest: „In den Ballungszentren entstehen auffällig viele kleine Wohnungen mit hohen Quadratmeterpreisen.“
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 01, 2018 13:43 UTC