Das Wartezimmer in mancher Arztpraxis in Rhein-Main ist derzeit leer. Viele Ärzte haben schon Kurzarbeit beantragt, einfach schließen dürfen sie aber nicht. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) versucht deshalb nun ein Versorgungsnetz von Schwerpunktpraxen aufzubauen, in denen nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Patienten oder solche, die als Kontaktpersonen gelten, behandelt werden können. Auf diese Weise will sie die Infizierten an den übrigen Hausarztpraxen vorbeischleusen und das Ansteckungsrisiko für Ärzte, Mitarbeiter und Patienten minimieren. Derzeit müsse noch ein Kommunikationsweg etabliert werden, um die Infizierten zu lenken, heißt es bei der KV.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 07, 2020 08:26 UTC