Die neue amerikanische Regierung verschärft die Konfrontation mit Iran und signalisiert zugleich eine Fortsetzung der Strenge gegenüber Russland. Wie das Finanzministerium in Washington am Freitag mitteilte, richten sich die Strafmaßnahmen gegen Einzelpersonen und Firmen, die an dem Raketenprogramm beteiligt sind. Das Minsker Abkommen hatten Deutschland und Frankreich mit der Ukraine und Russland ausgehandelt. Vielmehr begründet Washington sein Vorgehen mit den jüngsten Raketentests und Irans Unterstützung der Houthi-Rebellen im Jemen. Diese dürften europäischen oder anderen ausländischen Firmen, die mit den genannten iranischen Entitäten Geschäfte machen, ihrerseits Geschäfte mit amerikanischen Firmen untersagen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 03, 2017 16:52 UTC