Es sei vielmehr „möglich, dass die Industrie manche Elemente oder Kapazitäten der ISS im Rahmen einer künftigen kommerziellen Plattform fortführt“. Im Haushaltsentwurf der Regierung, der am Montag vorgestellt werden sollte, sind dem Bericht zufolge 150 Millionen Dollar (122 Millionen Euro) für die Entwicklung „kommerzieller Kapazitäten“ eingeplant, um eine reibungslose Privatisierung der ISS zu ermöglichen. Auch die Nasa hat seit der Präsidentschaft von George W. Bush (2001-2009) vermehrt Aktivitäten an die Privatwirtschaft ausgelagert. Der Grundstein für die ISS war vor 20 Jahren mit einem internationalen Abkommen gelegt worden. Amerikanische Astronauten können seitdem nur noch mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gelangen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 12, 2018 06:01 UTC