Makler hatten auch viel zu lange quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Kommentar von Thomas ÖchsnerIm Wirtschaftsleben gibt es ein ehernes Gesetz: Wer eine Dienstleistung bestellt, muss sie auch bezahlen. Immobilienmakler suchen im Auftrag eines Verkäufers Käufer für eine Wohnung oder ein Eigenheim, aber nicht der Verkäufer, sondern der Käufer zahlt die Provision für den Makler. Makler haben heute, zumindest auf den Immobilienmärkten, in denen Mieten und Wohnungspreise steigen und steigen, quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Da können schnell mehr als 50 000 Euro zusammenkommen, zählt man Grunderwerbssteuer, Maklerprovision, Notarkosten und Ausgaben fürs Grundbuchamt zusammen.
Source: Suddeutsche Zeitung February 25, 2019 11:19 UTC