Jeder, der über die Mafia schreibt, tut das auf eigene Gefahr“, sagt der italienische Journalist Alberto Spampinato. 2009 hat er ein in der ersten Person geschriebenes Buch über seinen Bruder veröffentlicht. Im Jahr davor hat er, der lange für die Nachrichtenagentur Ansa in Rom arbeitete, das Projekt „Ossigeno per l’informazione“ ins Leben gerufen. Einige stehen – wie Roberto Saviano – unter Personenschutz, und das nicht nur in Neapel, Caserta oder Reggio Calabria. Davon weiß auch Petra Reski zu berichten, die als freie Autorin zur Mafia recherchiert und um deren Geschichte es hier geht.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 01, 2017 08:45 UTC