Von Cerstin Gammelin und Lena Kampf, BerlinDer ehemalige Vorstandschef von Wirecard, Markus Braun, hat am Donnerstag vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestags die Aussage verweigert. In seinem Eingangsstatement erklärte Markus Braun, dass aus seiner Sicht den Aufsichtsbehörden oder einzelnen Politikern keinerlei Pflichtverletzungen vorzuwerfen seien. So wollte der CDU-Obmann Matthias Hauer von Markus Braun wissen, ob dieser das Wort an die von Wirecard geschädigten Anleger und die eigenen Mitarbeiter richten wolle. Markus Braun antwortete jedoch, dass er sein Eingangsstatement nicht ergänzen werde. Auch auf Fragen zu persönlichen Kontakten zu Politikern, etwa dem Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jörg Kukies, verweigerte Braun die Aussage.
Source: Suddeutsche Zeitung November 19, 2020 14:32 UTC