In Simbabwe ist der Kampf um die Nachfolge des greisen Langzeitpräsidenten Robert Mugabe eskaliert: Das Militär hat die Kontrolle über den Staat an sich gerissen. Bereits seit Dienstag war es zu einer verstärkten Militärpräsenz in der Hauptstadt gekommen. Um bei der friedlichen Beilegung der Krise zu helfen, würden die südafrikanische Verteidigungsministerin Nosiviwe Mapisa-Nqakula und Sicherheitsminister Bongani Bongo nach Simbabwe reisen, teilte Zuma nach dem Telefonat mit Mugabe mit. Sie würden sich mit dem Präsidenten und der Militärführung besprechen. Die Botschaften der USA und Großbritanniens ermahnten ihre Staatsbürger in Simbabwe wegen der unklaren Situation zu großer Vorsicht und forderten sie auf, zu Hause zu blieben.
Source: Der Tagesspiegel November 15, 2017 11:26 UTC