Istanbul/Berlin (dpa) - Das türkische Außenministerium hat den Vorwurf des „Welt”-Journalisten Deniz Yücel zurückgewiesen, er sei während seiner Haftzeit in der Türkei gefoltert worden. «Welt»-Korrespondent Deniz Yücel ist während seiner Haftzeit in der Türkei eigenen Angaben zufolge gefoltert worden. Foto: Michael Kappeler (Foto: dpa) «Welt»-Korrespondent Deniz Yücel in BerlinZugleich wies es eine Mahnung des Auswärtiges Amtes an die Regierung in Ankara zurück, sich an die Anti-Folterkonvention der Vereinten Nationen zu halten. Yücel hatte am Freitag in dem von der türkischen Justiz gegen ihn angestrengten Prozess ausgesagt, dass er während seiner Haftzeit in der Türkei gefoltert worden sei. Das Auswärtige Amt hatte daraufhin die Regierung in Ankara am Samstag aufgefordert, sich an die Anti-Folterkonvention der Vereinten Nationen zu halten.
Source: Handelsblatt May 12, 2019 08:03 UTC