Es ist ein Vergnügen, wie Jana Volkmann die Leser*innen an Judiths Aufmerksamkeit für das Unscheinbare, an ihren kreativen Assoziationen und ironischen Kommentaren teilhaben lässt. Einfach macht es einem Jana Volkmann nicht mit Judith, die voller widersprüchlicher Empfindungen steckt. Zum Besten an »Auwald« gehört, dass der Roman nicht den Anspruch hat, seinen Leser*innen alles restlos verständlich und nachvollziehbar zu präsentieren. Die Welt fühlt sich unsicher an, »als könnte es jederzeit und überall zu brennen anfangen, als gäbe es nichts, das nicht passieren könnte«. Jana Volkmann: Auwald.
Source: Neues Deutschland February 17, 2021 20:30 UTC