Die Regierung des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Barack Obama hat offenbar schon länger über Verbindungen zwischen Donald Trump und Russland spekuliert – und nach Beweisen für diese gesucht. Nach Recherchen der „New York Times“ sollen Mitarbeitern von Obama in den Monaten vor Trumps Amtsantritt gezielt Informationen über Verbindungen von Trumps Team nach Moskau gestreut haben. Die Sicherheitsstufe für Berichte wurde demnach bewusst niedrig gehalten, um möglichst vielen Mitarbeitern der Regierung den Zugang zu den Informationen zu ermöglichen. Zum Teil habe dieses Streuen von Informationen sogar so weit gereicht, dass europäische Partner Zugang zu bestimmten Informationen bekommen hätten, schreibt die Zeitung weiter. Der demokratische Senator Ron Wyden, Mitglied im Geheimdienstausschuss, forderte einen unabhängigen Sonderermittler, der die Verbindungen zwischen Mitgliedern der Trump-Regierung und Russland untersuchen müsse.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 03, 2017 06:45 UTC