Wieder einmal ist eine Bundesministerin unter Verdacht geraten, bei der Abfassung ihrer Dissertation gegen die Regeln des korrekten Zitierens verstoßen zu haben. Zu klären ist, ob es sich um eventuell verzeihliche Nachlässigkeiten handelt oder um Verstöße gegen das Gebot des korrekten wissenschaftlichen Arbeitens. Wenn als Entschuldigung die große Zahl von Doktoranden und die damit zusammenhängende Betreuung der Arbeiten sowie die zeitaufwendigen Korrekturen genannt werden, ist das nicht akzeptabel. Weniger Promotionen, mehr SorgfaltDaneben bleibt das generelle Problem: Die große Zahl von Promotionen, zum Teil über abwegige und nichtssagende Themen, entwertet den Titel. Mehr zum Thema Plagiate in der Wissenschaft Hochschulen machen das Abschreiben leichtWer mit dem Autor diskutieren möchte, kann ihm eine E-Mail senden: [email protected]
Source: Der Tagesspiegel February 17, 2019 10:18 UTC