Rassismusvorwürfe gegen Kant: Kritik der politisch korrekten Vernunft - News Summed Up

Rassismusvorwürfe gegen Kant: Kritik der politisch korrekten Vernunft


Von Sklavenhändlern über Entdecker und Politiker zu Philosophen – das ging schnell. Vor wenigen Tagen erst schubsten „Black Lives Matter“-Bewegte im britischen Bristol die Statue des Sklavenhändlers und städtebaulichen Mäzens Edward Colston (1636-1721) ins Meer. Dann stürzte in Minnesota, und zwar nicht von alleine, eine Statue von Christoph Kolumbus, sodann fand sich in Hamburg-Altona der gute alte Bismarck symbolisch kunstblutbespritzt, und jetzt soll es Immanuel Kant an den Kragen gehen – ob mit oder ohne Statue ein Säulenheiliger der Aufklärung und der Idee des Universalismus, des gleichen Rechts für alle Menschen, das, wie oft und mit gutem Grund behauptet worden ist, jegliche Emanzipationsbestrebungen überhaupt erst möglich macht.


Source: Die Welt June 16, 2020 06:18 UTC



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