Und Trump lud zum Beispiel Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán – wenn auch zunächst inoffiziell und unverbindlich – bei einem Telefongespräch nach Washington ein. Und es gibt Gemeinsamkeiten: So kann man Erdogan und Trump als Geldmenschen bezeichnen. Sie sind Führer eines einflussreichen Landes und äußerst überzeugt von sich selbst und ihrem Handeln – werden aber von der Mehrheit der Medien weltweit scharf kritisiert, zuweilen gedemütigt und gar verlacht. Auch die von Erdogan geforderte Auslieferung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen wird es so bald wohl nicht geben. Das sind wohl manche der Themen, über die der CIA-Chef in Ankara Gespräche führen wird.
Source: Die Welt February 09, 2017 19:58 UTC