DüsseldorfDeutschlands Hotels haben am Dienstag eine schwere Niederlage gegenüber dem weltgrößten Hotelportal Booking.com kassiert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf erlaubt dem amerikanisch-niederländischen Konzern in einem überraschenden Urteil eine umstrittene Firmenpolitik: Booking verbietet seinen Vertragspartnern, die im Portal genannten Hotelraten mit eigenen Preislisten zu unterschreiten. Das Urteil bezog sich allerdings auch auf die sogenannte „weitere Bestpreisklausel“, mit der HRS den Hotels auch untersagte, auf anderen Portalen günstigere Preise anzubieten. Nach dem Urteil in Düsseldorf dürfte HRS-Chef Tobias Ragge seine Hotelpartner deshalb bald mit neuen Vertragsklauseln bedrängen. Mehr: Booking, Expedia & Co. drängen Hotels zunehmend kulante Storno-Bedingungen auf.
Source: Handelsblatt June 04, 2019 11:15 UTC