Sind die von dieser Solidaritätsflottille transportierten Hilfsgüter nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der schweren Versorgungskrise? Zum einen werden auf Kuba drei- bis viermal so viele Ärzte wie bei uns promoviert. Deshalb kann Kuba Ärztebrigaden in viele Länder schicken, ohne dass dadurch lokal ein Mangel entsteht. Heute fehlen dem kubanischen Staat die finanziellen Mittel, um Medikamente, Instrumente und alles, was Spitäler benötigen, zu beschaffen. Abgesehen von den Beiträgen weniger Regierungen finanziert sich Medicuba weitgehend durch kleine und größere Spenden von Tausenden Personen, die mit Kuba solidarisch sind.
Source: Junge Welt March 19, 2026 18:31 UTC